CDU Gemeindeverband Lilienthal
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Gemeindeverband Lilienthal
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Axel Miesner

Vorsitzender
E-Mail: Axel.Miesner@CDU-Lilienthal.de

Lilienthal, den 28. Juli 2006
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P R E S S E M I T T E I L U N G

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Linien 630 und 670 fahren weiterhin bis zum Hauptbahnhof

Gemeinsam einen attraktiven ÖPNV für alle Fahrgäste schaffen

Lilienthal-Landkreis. Statt sich an der Lösung der Lilienthaler Verkehrsprobleme zu beteiligen, verunsicherrt die FDP in Lilienthal die Fahrgäste aus den Lilienthaler Ortsteilen und den Umlandgemeinden! Es ist unredlich, wenn Fahrgäste an der Strecke der künftigen Linie 4 gegen die der Umlandbusse ausgespielt werden. Die Linien 630 und 670 werden auch weiterhin bis nach Bremen zum Hauptbahnhof fahren. Das ist übrigens auch Meinung des ZVBN (Zweckverband des Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen), denn eine Kappung widerspricht dem Nahverkehrsplan des ZVBN. Anmerkung: Der Nahverkehrsplan bildet den Rahmen für die Entwicklung des ÖPNV im Gebiet des ZVBN. Der Kreistag hat sich damit 2002 beschäftigt und die Aussagen für den Landkreis Osterholz bestätigt.

Im Nahverkehrsplan heißt es, daß sicherzustellen ist, daß zentrale Orte und Siedlungsschwerpunkte (also Grasberg, Lilienthal und Worpswede sowie die Samtgemeinden Tarmstedt und Zeven im angrenzenden Landkreis Rotenburg) mit regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmitteln bedient werden. Dies gilt auch für direkt an das Oberzentrum angrenzende Grundzentren (also Lilienthal). Zur geplanten Linie 4 wird ausgeführt: „Die Verbindung Falkenberg – Lilienthal – Bremen soll durch die Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 erfolgen. Ergänzend dazu verkehren in diesem Korridor die regionalen Buslinien 630 und 670, die mit ihrer schnellen und regionalen Verbindungsaufgabe erhalten und verbessert werden sollen.“

Wer den ÖPNV optimieren will, muss an die Durchbindung der Umlandbusse bis zum Bremer Hauptbahnhof festhalten. Es geht darum, für alle Fahrgäste einen optimalen ÖPNV anzubieten – für die Lilienthaler und die Einwohner in den Nachbargemeinden Grasberg und Worpswede.

Die Regionalbusse haben ja gerade die Aufgabe, das Umland an Lilienthal und das Oberzentrum anzubinden und da wird eine Kappung genau das Gegenteil bewirken; es wird dann der unattraktive Umstieg in Borgfeld nach Falkenberg verlagert. Das kann keiner wollen und das will auch keiner.

Die Kappung der Umlandlinien und damit das Umsteigen der Fahrgäste am Falkenberger Kreuz kann nicht im Sinne derjenigen sein, die den ÖPNV verbessern wollen. Dieses gilt für alle beteiligten Gemeinden.

Ich appelliere an alle politisch Verantwortlichen, den „Ball flach zu halten“ und gemeinsam an einen bedarfsgerechten und schnellen ÖPNV für alle Gemeinden zu arbeiten und nicht die Fahrgäste gegeneinander auszuspielen und zu verunsichern.

Die Gemeinde Lilienthal und alle an den Umlandlinien liegenden Gemeinden mögen zusammen mit dem ZVBN, der BSAG und der EVB für alle Fahrgäste in der Region einen attraktiven ÖPNV schaffen.

 

Mit freundlichen Grüßen
gez. Axel Miesner

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