Radwege sind immer noch ein Problem
CDU-Ortsverband will zusätzliche Mittel beantragen
Von Redakteur
Klaus-Dieter Pfaff
Lilienthal. Die Problematik sei zwar schon sehr viel länger bekannt - verbessert habe sich allerdings bisher noch immer nichts. "Ganz im Gegenteil", stellen Kai Westermann und Eugen Pusch aus dem CDU-Ortsverband Falkenberg-Trupermoor übereinstimmend fest. "Der Zustand der Radwege in Lilienthal hat sich weiter verschlechtert. Sie bieten ein unattraktives Bild." Ein entsprechender Antrag soll die Situation verbessern helfen."Wer mit seinem Zweirad den Jan-Reiners-Weg befährt, der sieht die Schäden nicht nur - er bekommt sie ganz direkt zu spüren", weiß Kai Westermann, Chef des Ortsverbandes, aus eigener Erfahrung zu berichtet. Viele Stellen seien abgesackt oder durch wucherndes Unkraut und Wurzelwerk holperig. Besonders gefährlich sei es für Rollstuhlfahrer oder für Radler, die mit einem Kinderanhänger unterwegs sind.Das sei aber nicht nur beim Jan-Reiners-Weg festzustellen, ergänzt sein Parteifreund und Ratsherr Eugen Pusch. In einem besonders katastrophalen Zustand präsentiere sich der Fuß- und Radweg entlang der Landesstraße 133 vom Borgfelder Landhaus bis zum Falkenberger Kreuz (Hauptstraße/Falkenberger Landstraße). Auch in Trupermoor und in Worphausen gebe es Rad- und Fußwege, die ihrem Namen längst nicht mehr gerecht werden. Viele Bürgerinnen und Bürger hätten den Zustand inzwischen zu Recht kritisiert, sind Westermann und Pusch überzeugt. Hier stelle sich die Frage, wie es denn eigentlich mit der Verkehrssicherheit aussehe. Die Gemeinde Lilienthal sei hier in der Pflicht, die Sicherheit der Nutzer so gut wie möglich zu gewährleisten."Wir werden jetzt einen Antrag an den Fachausschuss und an den Bürgermeister stellen, damit das Thema auch behandelt wird", kündigt Eugen Pusch an, der bekanntlich dem neuen Rat nicht mehr angehören wird, weil er auf eine erneute Kandidatur verzichtet hat. "Wir wollen mit unserer Initiative erreichen, dass zusätzliche Mittel im Haushalt 2007 ausgewiesen werden, mit denen die Schäden ausgebessert werden können. Und Kai Westermann ist der Meinung: "Wer seine Bürger animiert, die Wege im Ort per Fahrrad zu erledigen, dem muss daran gelegen sein, dass die Voraussetzungen dafür geschaffen werden."Was die Fahrradwegtrasse entlang der Landesstraße angeht, so sei hier zwar das Land in der Pflicht, doch das entbinde die Gemeinde nicht, den entsprechenden Druck auszuüben. Hier könne es durch den Zustand an den verschiedenen Stellen zu gefährlichen Situationen kommen. Besonders ältere Menschen und Kinder seien in erheblichem Maße gefährdet.
Quelle: Wümme Zeitung, 16. August 2006



