CDU Gemeindeverband Lilienthal
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Auch die Union will sich einbringen

Familien-Initiative der FDP findet weitere Unterstützung

Von Redakteur
Klaus-Dieter Pfaff

Lilienthal. Das ist für CDU-Chef überhaupt keine Frage: "Lokale Bündnisse für Familien jederzeit", sagt Axel Miesner und fügt überzeugt hinzu: "Familien sind doch in Lilienthal zu Hause." Damit reagiert auch die Union positiv auf den Vorschlag der FDP, die bereits vor Wochen eine solche zielgerichtete Initiative in die Diskussion gebracht hatte. Viele Kräfte, so der liberale Vorstoß, sollten im Sinne der jungen Familien Hilfestellungen geben. Zur Mithilfe aufgerufen sind dabei nicht nur die Parteien und Vereine, sondern viele Gruppen in der Gemeinde. Ähnlich wie die SPD, die, wie berichtet, spontan Zustimmung signalisiert hatte, verspricht auch die örtliche CDU ihre Mitarbeit. "Wir haben bereits am 26. Juli mit dem Besuch der Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst aus dem niedersächsischen Sozialministerium in Lilienthal den Auftakt für eine bessere Politik für die Familien in unserer Gemeinde gegeben", erinnert sich Miesner. "Deshalb gilt auch für uns das Motto ,Familie - in Lilienthal zu Hause’. Wir begrüßen daher ausdrücklich, dass sich die FDP und die SPD unserem Motto nun auch anschließen. " Unterstützung erhalte man rechtzeitig aus Hannover, wo ein 100-Millionen-Euro-Programm der Landesregierung zum Ausbau und zur Verbesserung der Kinderbetreuung und der frühkindlichen Bildung aufgelegt wurde, unterstreicht der CDU-Vorsitzende, der bekanntlich auch Unionsabgeordneter im niedersächsischen Landtag ist. "Wir wollen allen Einrichtungen und Personen, die sich für frühkindliche Bildung und Erziehung verpflichtet fühlen, unbürokratisch und schnell helfen, wenn Unterstützung gebraucht wird. Väter und Mütter, die ihren Kindern und den beruflichen Herausforderungen gerecht werden wollen, brauchen Unterstützungsangebote, die nicht zentral verwaltet werden, sondern vor Ort die individuellen Problemlagen schnell und unbürokratisch lösen helfen", interpretiert Miesner auch die Intension seiner Landtagsfraktion zu diesem Themenkomplex. "Die Eltern und Kindergärten wissen am besten, wo der Schuh drückt."Laut Miesner werden in Niedersachsen "Familien- und Kinderservicebüros" als koordinierendes Service- oder Dienstleistungsangebot bei den Kommunen oder in deren Auftrag durch Dritte als Ansprech-, Beratungs- und Koordinierungsstellen eingerichtet. Alle diese Möglichkeiten könnten natürlich auch in der Gemeinde Lilienthal genutzt werden. Es gebe dazu ein umfangreiches Maßnahmenpapier, das eine Diskussionsgrundlage darstellen könnte.Wie man die theoretische Begeisterung von FDP, SPD und CDU nun allerdings in die Praxis umsetzen könnte, verrät aber auch Axel Miesner in seiner Stellungnahme nicht. Er verrät aber, dass es 2007 einen Landeswettbewerb "Kinder- und familienfreundliche Kommunen und Unternehmen" geben soll.

Quelle: Wümme Zeitung, 14. September 2006

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