CDU Gemeindeverband Lilienthal
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"Niedersachsen soll Bildungsland sein"

CDU-Landtagsabgeordneter Ulf Thiele auf vielen Gebieten einen richtig eingeschlagenen Weg

Von Mitarbeiterin
Verena Wambersky

Lilienthal. "Niedersachsen ist auf dem richtigen Weg", zeigte sich CDU-Landtagsabgeordneter und Generalsekretär Ulf Thiele überzeugt und bezeichnete Ministerpräsident Christian Wulff als einen wahren Leuchtturm an Beliebtheit. Thiele sprach während des Niedersachsenabends im Wahlkreis Achim/Lilienthal. Zu Politik und Döntjes, aber auch zum Grünkohlessen war in Gerdes Landhaus eingeladen worden.Seit CDU und FDP in Niedersachsen regierten, könnten sich die Menschen auf drei Dinge verlassen, so der Abgeordnete: Diese Landesregierung regiere konsequent zukunftsorientiert, gerecht und verlässlich. "Wir sagen was wir tun, und wir tun, was wir sagen", so Thiele.Mit der desaströsen Haushaltslage habe die Regierung ein schweres Erbe von der Regierung Gabriel übernommen, konnte jedoch die Neuverschuldung Jahr für Jahr um 350 Millionen Euro senken. "2008 drücken wir die Nettokreditaufnahme unter eine Milliarde Euro, und ab 2012 soll die Schuldenuhr rückwärts laufen", kündigte der Generalsekretär aus dem ostfriesischen Remels an.Auch wirtschaftlich sei man wieder auf einem guten Weg. Die Stimmung und die Situation auf dem Arbeitsmarkt hellten sich auf. Im Oktober hätten die Arbeitsagenturen in Niedersachsen mehr als 45 000 Arbeitslose weniger registriert als noch vor einem Jahr. Seit Angela Merkel Bundeskanzlerin sei, stabilisiere sich die Wirtschaft, stellte Thiele fest.Er möchte dennoch, dass die große Koalition auf vier Jahre begrenzt wird. Der Redner sprach sich für Investitionen in Bildung und Wissenschaft aus. Die Schulstrukturreform sei inzwischen erfolgreich umgesetzt worden: 5000 neue Lehrer wurden eingestellt, davon 2500 zusätzlich. 2007 wird auf die vorgesehene Streichung von 400 Lehrerstellen verzichtet. Vier Millionen Euro sollen in die Ausstattung der Ganztagsschulen fließen. Zum 1. August 2007 soll es 50 neue Stellen für pädagogische Mitarbeiter an Förderschulen geben."Wir wollen, dass Niedersachsen Bildungsland, Kinderland ist", setzte sich Thiele ein. Deswegen stelle die Landesregierung in den nächsten vier Jahren hundert Millionen Euro für die Verbesserung der Betreuung und der frühkindlichen Bildung zur Verfügung. Damit könnten Kindertagesstätten, frühkindliche Bildungseinrichtungen und Tagesmüttermodelle sowie das letzte Kindergartenjahr als Brückenjahr zur Grundschule gefördert werden. Ebenso gehe es um die Sprachfähigkeit jedes Kindes.Zu Beginn des Niedersachsenabends hatte CDU-Landtagsabgerodneter Axel Mieser unter den 140 Teilnehmern auch seine Landtagskollegin und Osterholzer Kreisvorsitzende Brunhilde Rühl, Grasbergs Bürgermeisterin Marion Schorfmann sowie die stellvertretenden Bürgermeister Kai Entelmann und Heinz Warnken aus Grasberg, den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Achim und stellvertretenden Verdener Kreisvorsitzenden Rainer Ditzfeld sowie die Ortsbürgermeister Waldemar Hartstock aus Hüttenbusch und Reiner Sterna aus Posthausen begrüßt. Die Liste ging weiter mit dem Ehrenbürgermeister Grasbergs, Heinrich Blanke, der ehemaligen Bürgermeisterin Monica Röhr, dem einstigen Ortsbürgermeister von Posthausen, Hermann Henke, den CDU-Ehrenvorsitzenden Rudgar Gerber aus Lilienthal und Heinz-Ludwig Rebentisch aus Ottersberg sowie Vertreter von CDU-Gemeindeverbänden und Vereinen.Auch Miesner war der Ansicht: "Niedersachsen geht voran" und nannte unter anderem die Umkehr bei der steigenden Neuverschuldung, das Aus für die Bezirksregierung und für die Orientierungsstufe. Mehr Mittel gebe es für Straßen- und Radwegebau sowie für die Sportstättensanierung. Niedersachsen biete mehr Arbeitsplätze sowie zusätzlich Lehrer und Studienplätze.Die Anwesenden genossen auch den unterhaltsamen Teil des Abends. Über die Döntjes von Friedrich Ehlbeck aus Lauenbrück, die er in plattdeutscher Sprache servierte, wurde herzhaft gelacht.

Quelle: Wümme Zeitung, 27. November 2006

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