CDU Gemeindeverband Lilienthal
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Auch ohne Mandat jetzt aktiv

Patricia Karl neue CDU-Fraktionsgeschäftsführerin / Viel Lob vom Vorsitzenden

Von Redakteur
Klaus-Dieter Pfaff

Lilienthal.
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Rainer A. Sekunde
Wer etwas verändern will, der muss sich einmischen. Und wer dieses auf einer parteipolitischen Ebene möchte, der sollte sich dort auch ganz persönlich einbringen. Das sagt Patricia Karl, die in den nächsten fünf Jahren als Geschäftsführerin der CDU-Ratsfraktion mithelfen will, die Politik der Union den Bürgern zu vermitteln. "Dabei geht es mir auch um die Stärkung der überparteilichen Arbeit und um die Entwicklung und Stärkung von Vertrauen", verrät die 23 Jahre alte Lilienthalerin in einem Redaktionsgespräch.

Und dass sie dieses und noch vieles mehr erreichen wird, davon ist CDU-Fraktionschef Rainer Sekunde schon mal überzeugt. "Wir sind froh und glücklich, dass wir in den nächsten Jahren eine solch engagierte Kollegin in unseren Reihen haben", lobt Rainer Sekunde und bedankt sich rückblickend auch bei seinem ehemaligen Ratskollegen Rudger Gerber, "der die Aufgabe eines Fraktionsgeschäftsführers über viele Jahre mit viel persönlichem Einsatz erledigt hat. Er hat alle seine Erfahrungen der CDU-Fraktion zur Verfügung gestellt. Dafür haben wir ihn jüngst zum Ehrenvorsitzenden des Gemeindeverbandes ernannt".

Wenn diese wichtige Aufgabe nun von Patricia Karl übernommen werde, dann sei das auch als ein Signal des Generationswechsels zu verstehen. "Schließlich wollen wir als Union vor Ort die jungen Leute begeistern und ihnen die aktive Mitarbeit schmackhaft machen. Diese Ziel kann die Kollegin Karl, die ja auch Kreisvorsitzende der Jungen Union ist, gut vermitteln", unterstreicht Sekunde, der sich daran erinnert, dass auch er seinerzeit aus der Jungen Union in die aktive Kommunalpolitik gestartet ist.

Und der Unionssprecher hat dann gleich noch einen Grund parat, der die neue Geschäftsführerin nach seiner Ansicht besonders qualifiziert: "Sie kommt vom Fach, denn sie hat gerade ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung absolviert, und das hat für uns als Fraktion einen ganz besonderen Charme. Patricia Karl kennt die Verwaltung von innen, und das kann für die Arbeit an der Basis nur von Vorteil sein.

"Nun ist Patricia Karl nicht völlig neu im kommunalpolitischen Geschäft. Die junge Lilienthalerin hatte sich bereits im vergangenen Jahr um ein Mandat für den Gemeinderat beworben. Allerdings verfehlte sie, wie auch einige andere junge CDU-Kandidaten, das gesteckte Ziel knapp. Doch sie zog sich nicht in die Schmollecke zurück, sondern sie hat sich für die aktive Mitarbeit entschieden. "Eine für mich spannende Aufgabe, die mich interessiert und neugierig macht", lässt die Nachwuchspolitikerin wissen. Schon während ihres Studiums habe sie sich mit politischen Inhalten, kommunalen Belangen und den möglichen Handlungsspielräumen beschäftigt. "Und so habe ich mich denn auch für eine aktive Teilnahme am politischen Geschehen in meiner Heimatgemeinde entschieden." Auch ohne eigenes Mandat sieht sie eine breite Mitwirkungsmöglichkeit. So möchte sie mit Hilfe der Fachleute aus den Fachbereichen der Gemeinde Lilienthal an der kommunalen Haushaltsreform mitwirken: "Die Umsetzung einer sinnvollen Haushaltskonsolidierung und die damit verbundene Stärkung der kommunalen Leistungsfähigkeit ist auch aus meiner Sicht eine vordringliche Aufgabe." Geht es nach den Vorstellungen der jungen CDU-Frau, dann ist es an der Zeit, dass die Bürger, die Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit an sich insgesamt sehr viel mehr für die Notwendigkeiten und die Probleme sensibilisiert werden. Dabei unterstreicht sie auch die Bedeutung des ehrenamtlichen Elements, das in Lilienthal einen ganz besonderen Stellenwert habe. Ein Beispiel sei der alljährliche Ferienspaß, der ohne das Engagement von Bürgern und Vereinen nicht angeboten werden könnte. Auch die Stärkung der örtlichen Wirtschaft ist eines von vielen Anliegen, auf die Patricia Karl im Gespräch hinweist.

Die CDU-Fraktion kann sich nach den Worten Rainer Sekundes diesen Gedanken voll und ganz anschließen: "Wir werden die neue Kollegin in die Fraktionsarbeit einbinden - zumindest in alle die Bereiche, die auch nach der Niedersächsischen Gemeindeordnung zulässig sind."

Quelle: Wümme Zeitung, 29. Januar 2007

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