CDU Gemeindeverband Lilienthal
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Gemeindeverband Lilienthal
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Tanja Ruczyinski und Kai Westermann

Leitung Arbeitskreis Familie
E-Mail:

Lilienthal, den 28. April 2007
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P R E S S E M I T T E I L U N G

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Arbeitskreis fordert zügige Umsetzung der Beitragsfreiheit für das 3. Kindergartenjahr in Lilienthal

Nach erster konstituierender Sitzung vom 23.4. fordert der Arbeitskreis Familie des Gemeindeverbandes der CDU Lilienthal die zeitnahe, zügige Umsetzung der seitens der niedersächsischen Landesregierung beschlossenen Beitragsfreiheit für das 3. Kindergartenjahr. Der vorliegende Gesetzentwurf wurde im Arbeitskreis intensiv diskutiert und für sehr positiv befunden. Hier zeichnet sich eine echte Entlastung der Eltern ab und das 3. Kindergartenjahr kann zum sogenannten “Schulkindergartenjahr“ qualitativ weiterentwickelt werden. Wichtig erscheint uns, dass die Gemeindeverwaltung nun möglichst schnell den organisatorischen Rahmen bereitstellt. Schließlich sind es nur noch 3 Monate bis zum Start des neuen Kindergartenjahres 2007 / 2008.

Beitragsfreiheit als Baustein eines Gesamtkonzeptes

Das beitragsfreie 3. Kindergartenjahr sehen wir als ersten wichtigen Baustein für eine frühkindliche Betreuung und Bildung als Teil eines noch zu entwickelnden Gesamtkonzeptes für die gesamte Vorschulzeit an. Wir wissen aus einschlägigen Untersuchungen, dass eine Mehrzahl junger Mütter möglichst bald wieder in das Berufsleben einsteigen möchte. Daher brauchen wir flexible Betreuungsmöglichkeiten Das heißt aber nicht, dass eine Betreuung zuhause pauschal qualitativ schlechter sein muss. Doch auch hier zeigen entsprechende Untersuchungen, dass für die Entwicklung sozialer Kompetenzen und den Spracherwerb der deutschen Sprache die Kindergartenzeit enorm wichtig ist. Will man große Niveauunterschiede in der Schule vermeiden und möglichst viele Kinder fördern, so sollte der Besuch eines Kindergartens für alle möglichst selbstverständlich sein. Auf jeden Fall sollte es nicht an den eigenen finanziellen Möglichkeiten scheitern. Die Kosten, die dann für unsere Gesellschaft in späteren Jahren entstehen sind in jedem Fall höher, als die Gewinne, die man durch Elternbeiträge für Kindergärten erzielt.

Eine Linie mit der Landesregierung

Der Arbeitskreis Familie sieht sich auf einer Linie mit der Landesregierung. Wir wollen, dass gerade hoch qualifizierte Frauen sich nicht wie im Moment mehrheitlich gegen Kinder entscheiden, sondern die Vorraussetzungen schaffen, dass diese Arbeit und Familie sinnvoll kombinieren können. Nur so kann der demografischen Entwicklung entgegengewirkt werden. Ansonsten wird die „Vergreisung“ unserer Gesellschaft dramatische Formen annehmen. Der Zusammenbruch der sozialen Sicherungssysteme und des Generationenvertrages der Rentenversicherung sind wohl die gravierendsten Folgen.

Weitere Arbeitsweise

Der Arbeitskreis wird sich regelmäßig treffen und auch weiter für alle interessierten Parteimitglieder offen sein. Ziel ist es, eine Familienpolitik aus einem Guss zu entwickeln. Wir sind der Meinung, dass dieses für Lilienthal ein ganz wichtiger Standortfaktor ist. Diesen gilt es auszubauen und auch hierfür offensiv Werbung zu betreiben. Dann kann es gelingen, Lilienthal wieder vermehrt für junge Familien attraktiv zu machen. Ganz nebenbei würden so auch wieder vermehrt Steuereinnahmen der Gemeinde zugute kommen können.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Tanja Ruczyinski und Kai Westermann

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