CDU Gemeindeverband Lilienthal
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CDU vermisst einen verbindlichen Beschluss

Union informiert sich über die Arbeit im Alten Amtsgericht

Von Redakteur
Klaus-Dieter Pfaff

Klaus Grotheer
Klaus Grotheer, jugendpolitische Sprecher der Fraktion

Lilienthal. Das kommunale Jugendheim muss im Zentrum der Gemeinde bleiben. Das fordern nicht nur die zahlreichen jugendlichen Nutzer des Alten Amtsgerichtes, sondern diese Meinung vertreten auch die christdemokratischen Mitglieder des Gemeinderates, wie jetzt der jugendpolitische Sprecher der Fraktion, Klaus Grotheer, gegenüber der Wümme Zeitung wissen ließ.

Die Unionsfraktion hat denn auch das Alte Amtsgericht zum Tagungsort für die geplante Fraktionssitzung am Donnerstag dieser Woche gewählt. "Wir wollen uns an diesem Abend von der Leiterin der Einrichtung, Viola Bürgy, über die Arbeit in dem Jugendfreizeitheim informieren lassen, damit wir uns ein umfassendes Bild machen können", sagt Grotheer. Dazu gehöre auch eine gründliche Information über das Gesamtkonzept für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde Lilienthal. Außerdem wolle man sich nach einer Besichtigung über die dringend notwendige Sanierung des alten Gebäudes an der Klosterstraße unterhalten.

"Wir haben uns als Gemeinderatsfraktion bereits während der jüngsten Sitzung für den Erhalt des Alten Amtsgerichtes ausgesprochen", betont der CDU-Sprecher. Er erinnert auch daran, dass sich der Fachausschuss bereits im Dezember 2005 mit der Frage einer Sanierung beziehungsweise eines Neubaus an anderer Stellen beschäftigt habe. Einen verbindlichen Beschluss aber gebe es bis heute nicht.

Die von der CDU vermisste Entscheidung, so hatte es Bürgermeister Willy Hollatz vor der letzten Kommunalwahl auf Nachfrage erklärt, solle der neue Rat treffen. Dieser ist bekanntlich längst im Amt, so dass man jetzt weiterkommen könnte.

Quelle: Wümme Zeitung, 19. Juni 2007

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